Glossar

Anbei finden Sie die Liste von unseren Fachbegriffen, welche beim draufklicken auf den ausgewählten Fachbegriff, für Sie erklärt werden.

Als Abfallprodukt bezeichnet man üblicherweise ein Produkt das bei einem Umwandlungs-/Herstellungsprozess übrig bleibt und im Sinne dieses Prozesses keine Verwendung mehr findet. In einigen Fällen kann es Inhalt eines neuen Produktes werden (Recycling).

Schlanke, einstämmige Fiederpalme, die eine Höhe von bis zu 25m erreicht. Die Blattscheiden werden zur Produktion des Palmblattgeschirrs verwendet.

Um aromatisches Füllgut wie z.B. Kaffeebohnen zu schützen, werden in den Verpackungen Folien und Beschichtungen verwendet, die hohe Fett- und Aromabarrieren bieten.

Beschichtung, die auf nachwachsenden Rohstoffen basiert und für die Kompostierung geeignet ist. Bei Palmblattprodukten wird auch die natürliche Beschichtung des Blattes als Bio-Beschichtung bezeichnet.

Folie, die umweltfreundliche Eigenschaften besitzt und/oder aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wurde.

Weit verbreitet als Antioxidans in Weichmachern. Hat als Ausgangsstoff zur Synthese polymerer Kunststoffe einen hohen wirtschaftlichen Wert.

Nach dem BRC (British Retail Consortium) zertifizierte Unternehmen müssen klar definierte Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit erfüllen. Hierzu müssen Standards zur Gefahrenanalyse, ein dokumentiertes Qualitätsmanagement sowie kontrollierte Hygienebedingungen umgesetzt und nachgewiesen werden.

Italienische Abkürzung für „Controllo e Certificazione Prodotti Biologici“. Übersetzt steht es: Überwachungs- und Zertifizierungsinstitution für Lebensmittel & Non-Food Produkten aus ökologischer/biologischer und umweltfreundlicher Herstellung.

Hauptbestandteil von pflanzlichen Zellwänden.

Biokunststoff PLA (s.u.), der zur besseren Hitzebeständigkeit weiterverarbeitet wird. Das C steht hierbei für „Crystalized“.

Einige Pappbecher verfügen über eine doppelte Kartonschicht. Dadurch sind die Becher besonders für warme Getränke geeignet, da sie auch mit heißem Inhalt gut anzufassen sind.

System zur Sammlung und anschließenden Verwertung von Verpackungsmaterialien. Ökoeffizientes Verpackungsrecycling, Entsorgung und Vermarktung stehen im Aufgabenbereich des DSD (Duales System Deutschland).

Geschirr, das zum einmaligen Gebrauch und zur anschließenden Entsorgung gedacht ist.

Nach DIN13432 geprüfte Produkte sind berechtigt das Kompostierungszeichen zu tragen, wenn sie innerhalb von maximal 90 Tagen in einer industriellen Kompostierungsanlage zu mindestens 90% zersetzt werden. Das Zertifikat trifft keine Aussage über den Kompostierungszeitraum in der Natur/im Garten, da hierfür das Wetter, die mikrobiologische Bodenbeschaffenheit sowie ggf. die Qualität des Kompostes entscheidend sind. Aber auch in der freien Natur findet der biologische Abbauprozess statt.

Organisation, die an der Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern arbeitet, indem sie Bauern und Arbeiter stärkt.

Die FSC (Forest Stewardship Council) fördern umweltfreundliche, sozialförderliche und ökonomisch tragbare Bewirtschaftung von Wäldern. Ein FSC Siegel ist ein sicherer Indikator dafür, dass das Produkt aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft stammt.

Ein weltweiter Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern. Entlang der gesamten textilen Produktionskette werden hohe umwelttechnische Anforderungen und Sozialkriterien definiert. Durch unabhängig zertifizierte Qualitätssicherungen wird dafür gesorgt, dass diese Standards auch eingehalten werden.

Englische Abkürzung für "grams per square metre" und bedeutet übersetzt "Gramm pro Quadratmeter". GSM gibt das Gewicht eines textilen Stoffes an.

Abkürzung für „Gentechnisch veränderte Organismen".

Ein Bestandteil pflanzlicher Zellwände und Sammelbegriff für die in pflanzlicher Biomasse vorkommenden Gemische von Vielfachzuckern.

Biologischer Prozess, bei dem organisches Material unter Einfluss von Sauerstoff und Mikroorganismen abgebaut wird. Unterschieden wird hier zwischen dem industriellen Kompostierungsverfahren und Eigenkompostierung mit längeren Kompostierungszeiten.

Erzeugnisse aus Nebenprodukten einer Produktion werden als Koppelprodukte bezeichnet.

Naturstoff, der durch Einlagerung in pflanzliche Zellwände die Verholzung der Pflanze bewirkt.

Geschirr, das nach Reinigung wiederholt verwendbar ist.

Bei der Migration wandern (Schad-)Stoffe aufgrund ihrer Löslichkeit von Verpackungen in die Lebensmittel.

Chemische Stoffe, die bereits in vielen verbrauchernahen Produkten wie Verpackungsmaterial angewandt werden. Freigesetzte Partikel können sich, wenn sie in den Körper gelangen, nachteilig auf die Gesundheit auswirken. Bei unseren Produkten kommen keine Nanomaterialien zum Einsatz.

Naturkautschuk („Träne des Baums“) wird aus dem Milchsaft (Latex) von tropischen und nichttropischen Pflanzen gewonnen. Eine der größten Kautschuklieferanten ist der Kautschukbaum (Hevea brasiliensis). Naturkautschuk wird hauptsächlich zur Herstellung von Gummi verwendet.

Das Label basiert auf der europäischen Norm EN 13432 und kennzeichnet alle Produkte, die aus biologisch abbaubaren Werkstoffen bestehen und in gewerblichen und kommunalen Kompostierungsanlagen kompostierbar sind.

Das Label basiert auf der europäischen Norm EN 13432 und kennzeichnet alle Produkte, die aus biologisch abbaubaren Werkstoffen bestehen und nicht nur in einer industriellen Kompostierungsanlage sondern auch auf dem heimischen Gartenkompost kompostierbar sind. Hier sind die Temperaturen deutlich niedriger und unbeständiger als in einer industriellen Anlage.

Polymilchsäuren (polylactic acid, kurz PLA) sind chemisch gebundene Milchsäuremoleküle, aus denen durch Wärmezufuhr biokompatible Kunststoffe geformt werden können.

Polypropylen. Konventioneller Kunststoff der aus Propen, einem farb- und geruchlosen Gas, erzeugt wird.

Auf Stärke basierter, kompostierbarer Biokunststoff.

Um eine noch höhere Temperaturbeständigkeit bis zu 105° C zu erreichen, können Biokunststoffe mit konventionellen Kunststoffen gemischt werden.

Werden überwiegend bei Weich-PVC als Weichmacher eingesetzt. Kann durch die fehlende chemische Bindung leicht wieder aus dem Kunststoff gelöst werden, und wird so über Luft und Nahrung vom Menschen aufgenommen.

Um die Holzreserven zu schonen sowie Energie und Wasserkosten zu sparen, werden Papier, Karton und Pappe wiederverwertet und zu umweltfreundlichem Recycling Papier/Karton verarbeitet.

Amerikanische Norm zur Prüfung von Werkstoffen und Produkten auf die vollständige Kompostierbarkeit. Unterscheidet sich nur in Details von der in Europa gebräuchlichen EN/DIN13432 (s.o.).

Nach BFR-Empfehlungen hergestellte Produkte sind so zu produzieren, dass sie unter normaler voraussehbarer Verwendung keine gesundheitsgefährdenden Bestandteile an Lebensmittel abgeben.

Chemikalische Stoffe, die in großem Umfang genutzt werden, um Kunststoffe, Gummi und vergleichbare Produkte weicher, flexibler und elastischer zu machen. Viele Weichmacher sind leicht löslich und gelangen so z.B. in Lebensmittel.

Nebenprodukt, das beim Auspressen der Zuckerrohrpflanzen entsteht. Auch Bagasse genannt (s.o.).